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Der mordlüsterne Wenzenbacher

10.09.2019 Was sich im Mittelalter in den Wenzenbacher Landen so zugetragen hat, war bisweilen ganz schön gruselig. So machte sich im Jahre 1250 der Wenzenbacher Konrad von Hohenfels auf, um im Auftrag des Regensburger Bischofs und des Papstes den König des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation zu ermorden. In tiefer Nacht schlich er sich zusammen mit seinen Häschern in das Regensburger Kloster St. Emmeram und richtete ein wahres Blutbad an. Der König allerdings entging dem Attentat und machte nun seinerseits Jagd auf den Hohenfelser. Ein echter Wenzenbacher Krimi, der auf historischen Tatsachen basiert.

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wenzenbach hat nun die dort ansässige Theatergruppe Mähnenwind ein Gruselstück auf die Beine gestellt, das den Besucher voll und ganz in diese düstere Geschichte mit hineinzieht. Auf dem mittelaltern Gehöft Abbachhof wird der erste Teil erzählt. Dann geht es ab in die Dämmerstimmung des Waldes, wo der mutige Theatergeher auf verschlungenen kleinen Pfaden wandelt, um sich dann ganz unvermutet im zweiten Teil der Geschichte wiederzufinden.

Mähnenwind macht seit 2008 Wandeltheaterstücke. Das erste fand 2009 in einer hohlen Gasse im Keilberger Wald statt, wo natürlich der Wilhelm Tell auf die "Bühne" kam. Seit 2015 ist die Gruppe im Abbachhof bei Wenzenbach beheimatet.

Aufführung: 14./15. Sept. um 19:30 Uhr

Es ist kein Kinderstück, allerdings sind Kinder ab 10 willkommen; Eintritt 12 Euro, keine Ermäßigung, keine Hunde, bitte festes Schuhwerk, nicht barrierefrei, Tickets unter 0941 2908989 auf AB, www.mähnenwind.de

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